BMW Group erweitert Anlage für Sonderlackierungen
BMW investiert über 30 Millionen Euro in die Lackiererei im Werk Dingolfing. Mit dem Geld sollen die Optionen für Einzelanfertigungen bei der Lackierung ihrer Autos ausgebaut werden. Hier treffen Fließbandfertigung und handbemalte Details aufeinander, was die Käufer immer wieder anziehen und den Gewinn steigern dürfte.
Details zur Erweiterung der Anlage
Der Baubeginn ist für September 2025 geplant. Die Fertigstellung soll bis zum Frühjahr 2027 erfolgen. Die Anlage umfasst mehr als 2.000 Quadratmeter als südliche Erweiterung der bestehenden Lackierfläche. BMW geht davon aus, dass damit der Nachfrage nach Autos, die auffallen und genau auf die Kunden zugeschnitten sind, entsprochen werden kann.
Werkleiter Christoph Schröder drückte es so aus: „Sie wird es uns ermöglichen, den wachsenden Kundenwünschen nach etwas Besonderem nachzukommen und einen lukrativen Geschäftsbereich für die BMW Group zu entwickeln.“ Es geht nicht nur um schöne Farben. Ziel ist auch ein reibungsloserer Ablauf der Prozesse.
Vielfalt und Individualisierungsoptionen
Dingolfing bietet bereits jetzt eine riesige Auswahl. Die Kunden können aus bis zu 300 Farben wählen. Hinzu kommen limitierte Sondermodelle wie der BMW 3.0 CSL oder der M4 CS Edition VR46 mit ihren zweifarbigen Lackierungen und ausgefallenen Mustern. BMW setzt alles daran, den Kunden das zu geben, was sie wollen, und zwar Fahrzeug für Fahrzeug.
Intelligente Kombination aus Technologie und Handwerkskunst
Hier kommt der Clou. BMW plant, Roboter und menschliche Hände im Lackierprozess zu kombinieren. Sven Selaskowski leitet den Bereich Painted Bodies im Werk. Er erklärt, dass die neue Linie damit beginnt, dass Maschinen die Grundfarbe auftragen. Anschließend kommen Kunsthandwerker zum Einsatz, um Streifen oder ungleichfarbige Türen zu lackieren. Abschließend wird alles auf der Hauptmontagelinie mit einem Klarlack versehen.
Diese Konfiguration ermöglicht es, Sonderanfertigungen zu liefern, ohne die Zeitpläne zu verlängern oder die Preise in die Höhe zu treiben. Die Produktionsgeschwindigkeit soll um 25 % steigen. Und die Kosten pro Auto? Auch diese sinken enorm.
Vorteile des neuen Systems
- Erhöhter Durchsatz. Kürzere Zeiten bedeuten, dass BMW schneller liefern kann, wenn Kunden etwas Einzigartiges wünschen.
- Kosteneinsparungen: Optimierungen des Prozesses senken die Kosten für jedes Fahrzeug.
- Mehr Optionen für Käufer. Jetzt ist es einfacher, eine Lackierung zu finden, die zum eigenen Stil passt.
- Umweltfreundliche Upgrades. Die Trockenöfen werden auf Strom umgestellt, wodurch auf Gas verzichtet und die Umwelt geschont wird.
Auswirkungen auf Autovermietungen
Sobald dieser Standort in Betrieb ist, erhält das BMW-Sortiment einen Schub in Sachen Individualisierung. Das wirkt sich schnell auf die Vermietung aus. Die Leute werden immer häufiger nach Autos mit diesen außergewöhnlichen Lackierungen fragen. Stellen Sie sich vor, Sie mieten ein auffälliges BMW Cabrio, das sonst niemand hat, oder einen SUV, der genau auf Ihren Geschmack abgestimmt ist.
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Fazit
Das Dingolfinger Upgrade von BMW verbindet technisches Know-how mit individuellem Flair auf eine Weise, die die Automobilproduktion aufwirbeln könnte. Sie werden personalisierte Fahrzeuge schneller und günstiger produzieren. Die Verbraucher profitieren von auffälligeren Optionen direkt vom Band.
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